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Darmstadt, 03.04.2009
Santi Umberti (SPD) begrüßt gemeinsames Vorgehen der EU-Sozialpartner
gegen die internationale Wirtschaftskrise
Von den sozialen
Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise auf
Beschäftigung und Wachstum ist kein einziger EU-Mitgliedstaat verschont.
Folglich haben sich alle Regierungen der EU-Mitgliedstaaten
zusammengetan, um das Risiko eines Übergreifens von der Finanzwirtschaft
auf die Realwirtschaft, d. h. auf die Unternehmen und Haushalte,
einzudämmen. "Ich begrüße ausdrücklich, dass es im März 2009 zu einem
Sozialgipfel zwischen europäischen Arbeitnehmer- bzw.
Arbeitgebervertretern, Vertretern der EU-Kommission und des
EU-Ministerrates gekommen ist, weil Probleme dieser Dimension nur
gemeinsam gelöst werden können", so Santi Umberti, Regional- und
Europapolitischer Sprecher der SPD-Unterbezirke Darmstadt und
Darmstadt-Dieburg und SPD-Kandidat für die Europawahl 2009.
"Es ist in dieser
schwierigen Situation wichtig, dass die soziale Dimension der Krise und
ihre Auswirkungen auf die Beschäftigungsmärkte nicht länger außer Acht
gelassen werden kann. Deswegen ist es umso erfreulicher, dass die
EU-Generaldirektion Beschäftigung für folgende Ziele eintritt: Aufbau
zur Belebung des Arbeitsmarktes und zur aktiven Eingliederung,
effektivere Umstrukturierungen und Investitionen in die allgemeine und
berufliche Bildung im Rahmen des lebenslangen Lernens sowie
Aufrechterhaltung der Beschäftigung. Die sozioökonomischen Auswirkungen
der Krise werden im Mittelpunkt eines EU-Beschäftigungsgipfels im Mai
2009 stehen, auf dem konkrete Maßnahmen verabschiedet werden sollen. Es
muss alles getan werden, damit sie mit gemeinsamen Überlegungen zu
diesem EU-Beschäftigungsgipfel beitragen. Nachhaltige Standortsicherung
kann im Zeitalter der Globalisierung nur gemeinsam mit der Europäischen
Union gelöst werden, wie auch das Problem OPEL/GM in Rüsselsheim zeigt",
sagte Umberti weiter.
"Das neue
Arbeitsprogramm der EU-Sozialpartner für den Zeitraum 2009 bis 2010
weist in die richtige Richtung. Der Europäische Gewerkschaftsbund EGB
hat gemeinsam mit den europäischen Wirtschaftsverbänden (BUSINESSEUROPE,
CEEP, UNICE) unter anderem geplant, die Rolle der Sozialpartner und ihre
Einbeziehung zu bewerten, die Umsetzung der Grundsätze der Flexicurity
gemeinsam zu überwachen, die Integration der Wanderarbeitnehmer auf dem
Arbeitsmarkt und am Arbeitsplatz zu fördern und einen gemeinsamen
Beitrag zur Mobilität sowie Wirtschaftsintegration zu leisten. Um den
Ursachen und Auswirkungen der Krise besser Rechnung zu tragen, haben
sich die europäischen Sozialpartner ferner verpflichtet, ihre gemeinsame
Analyse der Herausforderungen des Arbeitsmarktes vom Oktober 2007 zu
aktualisieren. An der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt
sich, dass die Bürgerinnen und Bürger wie auch die EU-Mitgliedstaaten
ein starkes Europa brauchen, um den neuen Herausforderungen der
Globalisierung gewachsen zu sein", so Umberti abschließend.
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