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AGS DARMSTADT
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Darmstadt, 27.04.2010
AGS Darmstadt:
Vernetzung der Kulturinstitutionen der Region
Frankfurt Rhein Main stärkt den Wirtschaftsstandort Darmstadt
Am 13. April 2010 nahmen die beiden
stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen
(AGS) des SPD-Unterbezirks Darmstadt, Cornelia Diekmann
(Unternehmensberaterin und Stadträtin a. D.) und Ulrike Poth
(Architektin), am Empfang „Phänomen Expressionismus“ teil. Eingeladen
hatte der 2007 gegründete Kulturfond Frankfurt Rhein Main in die
Centralstation Darmstadt.
Den Rahmen dieser Veranstaltung bildete die Installation „Students meet
professionals“. Konzipiert und realisiert wurde dies von Designstudenten
der Hochschule Darmstadt in Zusammenarbeit mit Experten der Lichtwerk
Veranstaltungstechnik, mehrfacher Gewinner des „Conga Award“.
Absicht der Veranstaltung war es, Kulturschaffende, Journalisten und
Politiker zu einem Gedankenaustausch über die Kulturkooperation
Frankfurt Rhein Main zusammenzuführen. Das Projekt
„Phänomen Expressionismus“ zeigt im Zeitraum von August 2009 bis Februar
2011 in mehr als 15 renommierten Kunst- und Kulturinstitutionen eine
vielfältige Auswahl an Ausstellungen, Werkschauen sowie auch Film- und
Theatervorstellungen im Rhein-Main-Gebiet. Ziel ist es, ein Netzwerk
unter den regionalen Kulturinstitutionen zu schaffen, um so die Region
auf kultureller Ebene nach außen hin sichtbarer zu machen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Walter Hoffmann,
Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Hier bot sich für
uns die Gelegenheit, mit ihm über den Stellenwert der Kunstszene für den
Wirtschaftsstandort Darmstadt zu sprechen. Darmstadt als herausragende
südhessische Kunst- und Kulturstadt profitiert schon jetzt von dem
Beitritt in den Kulturfond Frankfurt Rhein Main, initiiert durch Walter
Hoffmann“, sagte Cornelia Diekmann.
Damit ein Wirtschaftsstandort wie das Rhein-Main-Gebiet wettbewerbsfähig
bleibt, ist es wichtig, nicht nur mit wirtschaftlichen Chancen – harte
Standortfaktoren – Investitionen und Arbeitsplätze anzuziehen, sondern
auch mit einer hohen Lebensqualität zu überzeugen, um auch die weichen
Standortfaktoren stärker zu berücksichtigen. „Die Lebensqualität einer
Stadt wird durch eine vielfältige, gut ausgebaute und funktionierende
Infrastruktur erhöht“, erklärte Ulrike Poth.
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt bedeutet dies, durch eine
nachhaltige Kulturpolitik eine dynamische Kulturszene zu fördern und zu
unterstützen. Einrichtungen wie Kultur- und Wissenschaftszentren,
historische Stadtviertel, Museen und Bibliotheken müssen erhalten und
unterstützt werden. Auch das architektonische und kulturelle Erbe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt muss bewahrt werden. Für einen nachhaltigen
Wirtschaftsstandort kann dies für die Gesellschaft von großem Nutzen
sein.
„Kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen, in Verbindung mit einem
vielfältigen Kulturprogramm, machen Darmstadt nicht nur für ihre
Einwohner, sondern auch für Unternehmen und Beschäftigte (besonders für
mobile und hochqualifizierte Arbeitskräfte), als auch für Besucher
attraktiv. Auf diese Weise wird das Image und die Identität des
Wirtschaftsstandortes Darmstadt gestärkt“, erklärte Poth.
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▪ AGS Darmstadt 2010
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