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Darmstadt, 28.08.2008
Santi Umberti (SPD) sieht mittelständische Wirtschaft
in der Region Darmstadt Rhein-Main-Neckar weiterhin stabil
"Aktuelle Konjunkturberichte und EUROSTAT-Daten für die Region Darmstadt
Rhein-Main-Neckar belegen, dass der Mittelstand in den letzten zwei
Jahren stabil geblieben ist. Außerdem ist erkennbar, dass jedes vierte
Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft in den nächsten Monaten die
Belegschaft vergrößern will, obwohl sich einige pessimistische
Erwartungen über die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten
beimischen", erklärte Santi Umberti, Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) des SPD-Unterbezirks
Darmstadt.
"Im
Unterschied zur aktuellen Lage werden die Erwartungen für die nächsten
Monate weniger optimistisch eingeschätzt, weil insbesondere in einigen
EU-Mitgliedstaaten stagnierende Tendenzen in der Wirtschaft erkennbar
sind. Unabhängig davon ist nicht davon auszugehen, dass ein Einbruch der
Geschäftstätigkeit oder gar eine Rezession vor der Haustür steht. Dies
umso mehr, weil bereits jetzt im Rahmen der EU wirtschaftspolitisch
gegengesteuert wird", hob Umberti hervor.
"Auch auf kommunaler und regionaler Ebene muss man wirtschaftspolitisch
mit Fingerspitzengefühl vorgehen, da die Globalisierung und der daraus
resultierende Wettbewerbsdruck gerade insbesondere für kleine und
mittelständische Unternehmen (KMU) greifen. Die bisherige Arbeit des
Oberbürgermeisters der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Walter Hoffmann
(SPD), ist in dieser Hinsicht zielgerichtet und vorbildlich. Die AGS
Darmstadt wird Oberbürgermeister Hoffmann weiterhin in seiner Arbeit
unterstützen, um den Standort der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Rahmen
des Europäischen Binnenmarktes noch attraktiver zu gestalten. Dies ist
umso wichtiger, da Darmstadt eine wichtige Schlüsselrolle im Kontext der
Region Darmstadt Rhein-Main-Neckar wahrnehmen kann. Die Darmstädter
Region liegt geographisch im Mittelpunkt Europas und steht im globalen
Wettbewerb. Folglich muss der regionalstrategische sowie internationale
Ansatz weiter ausgebaut werden, um Beschäftigung zu sichern und weitere
Arbeitsplätze zu schaffen", erklärte Umberti.
"Die
AGS Darmstadt wird zukünftig stärker innerhalb der Darmstädter SPD die
Rolle des zentralen Ansprechpartners für Wirtschaft, Unternehmen und
Mittelstand zielgerichtet wahrnehmen. Hier werden wir nach dem Vorbild
der AGS auf Bundesebene handeln. Die AGS Darmstadt wird Anregungen,
Wünsche, Sorgen und Interessen dieses Segments in die Gesellschaft,
Verbände, Politik und Verwaltung hineintragen, um am politischen
Willensbildungs- und Entscheidungsfindungsprozess Einfluss zu nehmen.
Gleichzeitig muss zukünftig darauf geachtet werden, dass eine
fortschrittsorientierte und nachhaltige Wirtschaftspolitik gestaltet
wird, um auch zum gesellschaftlichen Gemeinwohl der Kommunal- und
Regionalebene beizutragen. Das Gebot der Stunde ist somit, mit
sozialdemokratischem Gedankengut, Pragmatismus und Augenmaß
voranzuschreiten. Ein wirtschaftspolitisches Leitlinienpapier der AGS
Darmstadt soll noch im Winter 2008/2009 SPD-Gremien und der
Öffentlichkeit vorgestellt werden", so Umberti.
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