|
|
|
|
Presse Archiv
AGS Frankfurt |
Presse Archiv Archiv 2009
Von
den sozialen Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise
auf Beschäftigung und Wachstum ist kein einziger EU-Mitgliedstaat
verschont. Folglich haben sich alle Regierungen der EU-Mitgliedstaaten
zusammengetan, um das Risiko eines Übergreifens von der Finanzwirtschaft
auf die Realwirtschaft, d. h. auf die Unternehmen und Haushalte,
einzudämmen. "Ich begrüße ausdrücklich, dass es im März 2009 zu einem
Sozialgipfel zwischen europäischen Arbeitnehmer- bzw.
Arbeitgebervertretern, Vertretern der EU-Kommission und des
EU-Ministerrates gekommen ist, weil Probleme dieser Dimension nur
gemeinsam gelöst werden können", so Santi Umberti, Regional- und
Europapolitischer Sprecher der SPD-Unterbezirke Darmstadt und
Darmstadt-Dieburg und SPD-Kandidat für die Europawahl 2009.
Wegen
der fortschreitenden internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise sollen
zukünftig kleinste Unternehmen von der Pflicht zu Jahresabschlüssen
befreit werden, um unnötige bürokratische Hemmnisse auszuklammern. Laut
Vorschlag der EU-Kommission sollen kleinste Gesellschaften mit einem
Nettoumsatzerlös von einer Million Euro und zehn Mitarbeitern dadurch
entlastet werden. Laut EUROSTAT könnte dadurch für solche
Unternehmensarten im EU-Raum eine Verwaltungskostenersparnis von sechs
Milliarden Euro entstehen. "Ich bin der Überzeugung, dass in Zeiten
wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit dieser Vorschlag die Belastung
der kleinsten Unternehmen in der Europäischen Union auf breiter Basis
verringert. Nun gilt es, dass das Europäische Parlament – und insbesondere
die Sozialdemokratische Fraktion – und der EU-Ministerrat eine
sozialgerechte Lösung herbeiführen, um unternehmerische Existenzen und
Beschäftigung zu sichern", sagte Santi Umberti, regional- und
europapolitscher Sprecher der SPD-Unterbezirke Darmstadt und
Darmstadt-Dieburg und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der
Selbständigen (AGS) des SPD-Unterbezirks Darmstadt.
|
|
▪ AGS Darmstadt 2010 ▪ |